Ein nasskalter Morgen war es heute, als ich um 07:53h vor dem Ergo Sum Shop in Mainz ankam und mich in die kleine aber feine Schlange von wartenden Menschen einreihte. Worauf wir gewartet haben? Auf den offiziellen Verkaufsstart des Apple iPad in Deutschland.
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Der Andrang in dem Mainzer Apple Reseller hielt sich zwar in Grenzen, doch lag spürbare Spannung in der Luft. Nach dem Unboxing der, wie immer, wunderhübschen Verpackung und einem kurzen hochfahren des Betriebssystems hat mich das iPad aufgefordert es mit iTunes zu verbinden, um es freizuschalten. Gesagt, getan und nach wenigen Klicks hat sich das iPad direkt synchronisiert und iPhone Apps, Musiktitel und Videos übertragen.
Aufgefallen ist mir bei der ersten Benutzung direkt das brilliant leuchtende Display. Satte Farben und die 160dpi machen dem Auge richtig Spaß. Anschließend habe ich die ersten Programme aus dem App Store heruntergeladen. Darunter befand sich unter anderem der Twitter-Client Tweet Deck und Pocket Pond HD. Tweet Deck hat mir besonders gefallen, weil die App noch runder läuft als auf dem Mac und grafisch mehr zu bieten hat. Pocket Pond HD zeigt lediglich einen Koi-Karpfen-Teich aus der Vogelperspektive und der Benutzer kann mit der Wasseroberfläche planschen, wodurch er die Fische aufscheucht. Das erwähnte brilliante Display zeigt in dieser App allerdings besonders was es kann.
Genutzt hatte ich das iPad heute immer wieder einmal, natürlich auch um es einigen Kollegen zu zeigen, und kann sagen, dass die intuitive Benutzbarkeit des User Interface für sich spricht. Das iPad ist sehr schnell, in Hinblick auf den Prozessor, aber auch der Aufbau von Websites über 3G zum Beispiel geht zügiger als ich erwartet hatte. Die 730 Gramm, welche die Version mit 3G mit sich bringt, hat leider zur Folge, dass es nach wenigen Minuten halten ein wenig schwer wird. Stützt man das iPad allerdings beim surfen, spielen oder lesen auf einem Tisch ab, hat sich auch dieses Problemchen direkt erledigt. Einige Kollegen haben sich das Dock gleich mitbestellt, welches es mit und ohne Tastatur gibt. Die Onscreen-Tastatur übrigens lässt sich sehr gut bedienen und damit auch längere Texte oder E-Mails verfassen. Endlich gibt es auch eine echte Caps-Lock-Taste (iPhone-Benutzer wissen, wovon ich spreche). Das Kippen des Screens geht sehr rasant und der verbaute Sensor ist sehr sensibel. Wem das ungewollte kippen allerdings stört, für den haben die iPad-Entwickler einen Kippschalter oberhalb der Lautstärkeregler angebracht. Dieser verhindert den unerwünschten Drehwurm. Verbaut wurde neben einem Lautsprecher auch ein Mikrofon. Somit lässt sich ein iPad im WLAN zum Beispiel für Skype-Telefonie nutzen.
Nicht erwartet hätte ich eine derart desktopnahe Umsetzung einzelner Tools und Programme. In den kommenden Tagen werde ich mich weiterhin durch den App Store wühlen und nach nützlichen Programmen und spannenden Spielen Ausschau halten. Ich bin sehr gespannt, wie dieses die Medienwelt verändernde Device sich seinen Weg bahnt.




Auf http://www.twago.de werden übrigens iPad-Projekte rund um den Globus vermittelt. Lohnt sich auf jeden Fall mal reinzuschauen!
Hi,
das iPad birgt viele noch auszuschöpfende Potenziale… allein schon die Möglichkeit in Adobe Photoshop mit den Fingern zu malen oder zu radieren eröffnet komplett neue Grafik-Welten.
Hey Ben,
evtl. kennst du das schon, falls nicht, sicherlich für dich interessant:
http://spyrestudios.com/30-ipad-apps-for-designers-developers-and-creative-types/
Gruß,
Markus.